Liberale diskutieren im Rahmen der "Wissensstadt" über Bildungsqualität
Podium (Düsseldorf, 23.10.2008) Die FDP-NRW will die Bildungsqualität vor Ort verbessern. Im Rahmen der Kampagne "WissensStadt" holen die Liberalen Experten unterschiedlicher Professionen an einen Tisch, um über beste Konzepte zu diskutieren und neue Kooperationen anzuregen. Die Auftaktveranstaltung dazu fand am 21. Oktober 2008 im Westfälischen Industrieclub in Dortmund statt.
Gemeinsam mit Vertretern örtlicher Bildungseinrichtungen, der Wirtschaft und der Agentur für Arbeit diskutierte der NRW-Generalsekretär Christian Lindner vor rund sechzig Gästen über die Gestaltungsmöglichkeiten in der Region. "Wir möchten, dass nicht jeder nur sein eigenes Süppchen kocht, sondern das ein ganzes Menü an Bildungsangeboten entsteht", fasste Lindner den Ansatz der FDP-Initiative zusammen. "Das können Sie vor Ort am besten, denn niemand kennt die Besonderheiten Ihrer Region so gut wie Sie." Mit zielgerichteten Maßnahmen und dem entsprechenden Know-How könnten die Akteure der Region den Wünschen und Bedürfnissen bestmöglich gerecht werden.
Blick ins Publikum Im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion stand die Zusammenarbeit von Schulen und Unternehmen. Andreas Oellerich, Personalvorstand der Remondis AG, berichtete über erfolgreiche Projekte, darunter auch mit Förder- und Hauptschulen. "Es kommt auf die Initiative der jeweiligen Schule an, nicht auf den Schultyp", so Oellerich. Regine Kreickmann vom Dortmunder Jobcenter wies darauf hin, dass die erfolgreiche Zusammenarbeit von Schulen und Unternehmen die Chancen der Schulabgänger beim Berufseinstieg deutlich verbesserten. Aus diesem Grund müsse alles getan werden, dass künftig jede Schule auf mindestens ein Partnerunternehmen zurückgreifen könne.
Regionale Bildungsnetzwerke sollten aber nicht auf eine punktuelle Zusammenarbeit von Schule und Betrieb beschränken, waren sich die Gesprächspartner einig. Die Beteiligten sollten den Mut haben, auch ungewöhnliche Kooperationen einzugehen, sagte der Leiter des Dortmunder Bildungsbüros, Manfred Hagedorn. Wie beispielsweise die Zusammenarbeit zwischen der Universität Dortmund und dem Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands, bei der die Studierenden die Jugendlichen darin unterstützen, ihre Berufsausbildung erfolgreich abzuschließen.
Termine
Neujahrsabendessen der FDP Rösrath mit Christian Lindner MdB
Marco Buschmann MdB beim Kreisparteitag der FDP-Gelsenkirchen














