Rauchverbot: Gesundheitsvorsorge darf nicht in Bevormundung umschlagen

Düsseldorf, 27. Juni 2012

Christian Lindner: Liberale lehnen Bevormundungspolitik ab
Christian Lindner
Rot-Grün setzt seine Bevormundungspolitik in NRW fort. Ein Gesetzesentwurf, der diese Woche im Landeskabinett verabschiedet wurde, sieht vor, dass ab 2013 das Rauchen in Kneipen und Restaurants gänzlich verboten werden soll. FDP-Landeschef Christian Lindner kritisiert das Vorhaben als „unverhältnismäßig“. Gesundheitsvorsorge und Nichtraucherschutz dürften nicht in Raucherdiskriminierung und Bevormundung umschlagen. NRW habe bereits einen effektiven und umfassenden Nichtraucherschutz, betonte der Liberale.

Die Liberalen lehnen diese Bevormundungspolitik ab. „ Niemand will in einer Gesellschaft leben, in der Politiker Bürgerinnen und Bürger mit erhobenem Zeigefinger zu ihrem Glück zwingen wollen“, erklärte FDP-Landes- und Fraktionschef Lindner. Er bedauert, dass Rot-Grün NRW offenkundig in diese Richtung führen will.

Marco Buschmann
Marco Buschmann
Auch der kommissarische Generalsekretär Marco Buschmann kritisiert das Vorhaben: "Die Landesregierung vernichtet die Investitionen tausender Gastronomen, die viel Geld in die Einrichtung von abgetrennten Raucherräumen oder Raucherclubs investiert haben. Das Gouvernanten-Trio Kraft/Löhrmann/Steffens schreibt den Bürgern immer kleinteiliger vor, was gut oder schlecht für sie ist."

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