Münster/Bonn: Großes Interesse am Wahlkampfauftakt der FDP

Düsseldorf, 15. April 2012


Frühschoppen in Bonn
Großes Interesse am Wahlkampfauftakt der Liberalen: In der Innenstadt von Münster verfolgten am Samstag rund 500 Bürger die Reden von Joachim Stamp, Daniel Bahr und Christian Lindner. Am Sonntag drängten in Bonn so viele Interessenten zum Frühschoppen der FDP, dass die Veranstaltung spontan zur Kundgebung unter freiem Himmel umfunktioniert werden musste.

Der FDP-Landesvorsitzende und Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr sagte am Samstag, mit ihrem "Nein" zum rot-grünen Landeshaushalt hätten die Liberalen eine "falsche Politik" verhindert. „Wir wollen keine Politik, die sich an griechischen Verhältnissen orientiert." Bahr forderte, Politik müsse sich wieder daran gewöhnen, dass nur das verteilt werden könnte, was zuvor erwirtschaftet worden sei.

Auch der Spitzenkandidat der FDP zur Landtagswahl Christian Lindner griff insbesondere die Haushaltspolitik der gescheiterten Landesregierung scharf an. „Hannelore Kraft beschädigt die Zukunft der jungen Generation in NRW und damit die Glaubwürdigkeit Deutschlands in Europa.“ Der Staat könne gar nicht genug Geld haben, als dass eine rot-grüne Regierung damit auskäme.

Scharf wandten sich Lindner und Bahr auch gegen einen "Bevormundungsstaat", wie ihn Rot-Grün aus Sicht der FDP unter anderem mit Plänen zur erneuten Beschränkung der Ladenöffnungszeiten favorisiert. Die FDP setze auf den "mündigen Bürger", der seine eigenen Entscheidungen treffe. "Wir sind nicht Ihre Erzieher, wir sind Ihre Partner", sagte Lindner. Die Bürger seien es leid, wie "Staatsinsassen" behandelt zu werden.

Der Generalsekretär der NRW-FDP, Joachim Stamp, kritsierte die unklare inhaltiche Aufstellung der Piraten: Das "Schiff" Nordrhein-Westfalen brauche "keine Piraten, die es entern, sondern verantwortungsvolle Lotsen".

Die Kundgebung am Samstag war die erste von zehn Großkundgebungen und insgesamt 50 Wahlkampfterminen, die Lindner in den vier Wochen bis
zur Wahl am 13. Mai absolvieren will. In allen Bezirken des Landes werden weitere Veranstaltungen stattfinden.

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