Kamp: Von neuen Anerkennungsverfahren profitieren Einwanderer und Deutschland

Heiner Kamp "Ein wichtiger Beitrag für eine echte Willkommenskultur, um Deutschland von einem Auswanderungsland zu einem Einwanderungsland Hochqualifizierter zu machen", so bezeichnet der zuständige Berichterstatter der FDP-Bundestagsfraktion im Deutschen Bundestag, Heiner Kamp, den Gesetzesentwurf von Bildungsministerin Schavan (CDU). Die Vorlage sieht eine leichtere und schnellere Anerkennung von ausländischen Bildungsabschlüssen vor.
Rund eine halbe Million qualifizierter Zuwanderer in Deutschland können ihren erlernten Beruf nicht ausüben, da ihre Abschlüsse hier nicht anerkannt werden. Angesichts des Fachkräftemangels will die Koalition dies jetzt mit einem Rechtsanspruch ändern, nach dem die Abschlüsse innerhalb von sechs Monaten offiziell anerkannt werden müssen. Für Kamp bedeutet die Neuregelung eine "entscheidende" Verbesserung der "Ausgangssituation für Zugewanderte oder Zuwanderungswillige mit entsprechenden Qualifikationen". "Nach jahrelangem Stillstand wird endlich eine Grundlage dafür geschaffen, dass zugewanderte Mitbürgerinnen und Mitbürger ihre im Ausland erworbenen Kompetenzen und Fähigkeiten nicht länger unter Wert verkaufen müssen", so der Bildungsexperte. Von dem Rechtsanspruch auf ein geregeltes, einheitlicheres Anerkennungsverfahren profitierten nicht nur die unmittelbar Betroffenen, sondern auch "das unter Fachkräftemangel leidende Deutschland".
"Bei allen positiven Prognosen müssen wir uns darüber im Klaren sein, dass wir nicht auf eine geregelte Zuwanderung von hochqualifizierten Fachkräften werden verzichten können", betont Kamp.












