Stamp: Gelungene Integration entscheidet sich vor Ort

Joachim Stamp in Ibbenbüren In diesem Herbst wollen sich die Liberalen noch stärker für die Umsetzung einer gelungenen Integrationspolitik in den Kommunen einsetzen. Beim Besuch des „Begeg- nungszentrums für Ausländer und Deutsche“ in Ibbenbüren betonte FDP-NRW-Generalsekretär Joachim Stamp: „Nicht biologistische Thesen, sondern nur die konkrete Arbeit mit den Menschen führt uns in der Integration weiter.“
Stamp war der Einladung der Jungen Liberalen Steinfurt gefolgt, um Konkretes über die Arbeit des Begegnungszentrums zu erfahren. Neben Beratungsstellen für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte bietet das Haus auch Sprachkurse und Tageseinrichtungen für Kinder. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt liegt in der Begleitung von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund in Brücken- und Integrationsjobs. In Problemsituationen fungiert das Begegnungszentrum als Vermittler zwischen Arbeitgeber und Auszubildenden und hilft den Jugendlichen auch bei persönlichen Fragen.
„Jugendliche mit Migrationshintegrund werden hier gefördert und können in der Arbeitswelt dauerhaft Fuß fassen – das ist der Weg zu einer gelungenen Integration vor Ort“, erklärt Stamp. „Hier bilden die Kommunen den direkten Draht zu den Menschen und können unterstützen, fördern und helfen. Theoretische Bücher bringen Integration nicht nach vorne. Erfolg und Misserfolg der Integrationspolitik entscheidet sich in der Arbeit vor Ort“, so der FDP-Generalsekretär weiter. Die aktuelle Debatte zeige aber, dass Politik die Sorgen der Menschen bezüglich Fehlentwicklungen in der Integrationspolitik nicht ernst genug genommen habe. „Das werden wir ändern, indem wir Probleme offen benennen und konkrete Lösungen erarbeiten“, versichert Stamp.












