Kauch: FDP begrüßt Verbesserungen bei der Medikamentenvergabe für sterbende Patienten

Berlin, 03. Februar 2012


Michael Kauch
Das Bundesgesundheitsministerium hat angekündigt, die Medikamentenvergabe für schwerstkranke und sterbende Patienten zu verbessern. Der zuständige Berichterstatter der FDP-Bundestagsfraktion, Michael Kauch, begrüßt das Engagement von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr für schwerstkranke und sterbende Patienten, die teils unerträgliche Schmerzen haben. Im Rahmen der ambulanten Betreuung dieser Palliativpatienten will der Minister Ärzten künftig erlauben, Patienten die dringend notwendigen Schmerzmittel zu überlassen.

Nach geltendem Recht muss ein Rezept geschrieben und das Medikament dann aus der Apotheke geholt werden. Am Wochenende und im ländlichen Raum ist dies für die Angehörigen oft schwierig, gerade wenn sie selbst hochbetagt sind.

Da Ärzte, die solche Schmerzmittel patientenfreundlich überlassen, sich rechtlichen Konsequenzen stellen müssen, hatte es bereits eine Petition an den Deutschen Bundestag gegeben. Das Bundesgesundheitsministerium kündigte nun an, das Betäubungsmittelrecht zu ändern und die Apothekenbetriebsordnung entsprechend zu ergänzen. Das FDP-geführte Ministerium hatte zuvor bereits die Schmerzmittel-Bevorratung für Hospize deutlich vereinfacht.