Buschmann / Flach: PID in engen Grenzen ist eine kluge Lösung

Berlin, 22. September 2011

Die meisten Paare wünschen sich Kinder - gesunde Kinder. Doch für einige blieb dieser Wunsch lange Zeit fast unerfüllbar. Hoffnung gibt diesen Paaren die so genannte Präimplantationsdiagnostik - kurz: PID. Bis vor kurzem war das Verfahren rechtlich umstritten. Der Bundestag hat es nun neu geregelt. Was diese Regelung für die betroffenen Paare und unsere Gesellschaft bedeutet, diskutierten in der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium Ulrike Flach, die Frauenärztin Dr. Cordula Pitone und Christa Dischner von der katholischen Frauengemeinschaft Deutschland unter der Leitung des Gelsenkirchener Bundestagsabgeordneten Marco Buschmann.

"Unser Gesetzentwurf schließt Designer-Babies mit Wahl des Geschlechts oder der Augenfarbe ausdrücklich aus", machte Ulrike Flach gleich zu Beginn deutlich. "Was er jedoch ausdrücklich einschließt, ist die Chance für Paare mit genetischen Dispositionen, sich für ein Kind zu entscheiden."Die Gesprächsrunde und die vielen Reaktion der Gäste im Publikum ließen Moderator Buschmann zum Schluss der Veranstaltung zu dem Ergebnis kommen, dass der Bundestag mit seiner Entscheidung für die PID in engen Grenzen eine kluge Lösung gefunden habe, um den betroffenen Eltern in ihrer Not eine Chance auf gesunde Kinder zu eröffnen.