Lindner: Forderungen beschädigen Perspektiven der jungen Generation

Christian Lindner Zu den bundesweiten Aktionen des Bildungsstreiks erklärt der FDP-NRW-Generalsekretär und ausscheidende hochschulpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Christian Lindner, dass die Sympathien der Liberalen den jungen Leuten gehörten, die sich für ihre Bildungschancen einsetzen. Er warnte jedoch davor, dass es den linken und ganz linken Initiatoren „gar nicht um eine pragmatische Diskussion“ gehe.
In vielen deutschen Städten befinden sich seit Dienstagmorgen Studenten und Schüler im sogenannten Bildungsstreik. Sie protestieren insbesondere gegen Studiengebühren und die Bologna-Reformen mit der Umstellung auf Bachelor- und Masterabschlüsse. Aufrufe gab es für Berlin, Hamburg, Köln, Düsseldorf, Duisburg, Heidelberg und Mainz und viele weitere Unistandorte.
Der ausscheidende hochschulpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Christian Lindner, äußerte grundlegende Zustimmung mit den Studenten und zeigte sich zum Dialog bereit, wo es konkrete Probleme gebe. Durch die im Bildungsstreik vertretenen Forderungen würden aber die Perspektiven der jungen Generation beschädigt. „Denn mit einem gänzlich leistungslosen und von der Arbeitswelt abgekoppelten Bildungssystem verteidigen wir unseren Wohlstand nicht“, so Lindner.
Er warnte zudem, dass es den linken und ganz linken Initiatoren nicht um eine pragmatische Diskussion gehe. „Sie wollen die Teilnehmer des Bildungsstreiks lediglich vor ihren parteipolitischen Karren spannen, um uralte und von der demokratischen Mehrheit unseres Landes stets abgelehnte Ideologien in neuer Form zu präsentieren“, so Lindner.
Termine
Neujahrsabendessen der FDP Rösrath mit Christian Lindner MdB
Marco Buschmann MdB beim Kreisparteitag der FDP-Gelsenkirchen














