Versprochen.

Wir haben versprochen, Nordrhein-Westfalen aus der Schlusslichtposition bei der frühkindlichen Betreuung und Bildung sowie bei den PISA-Erhebungen herauszuführen. Deshalb haben wir uns für einen massiven Ausbau der U3-Plätze, für eine gezielte Sprachförderung noch vor der Einschulung sowie für kleinere Klassen, weniger Unterrichtsausfall, gezieltes Fördern und Fordern und mehr soziale Mobilität ausgesprochen. Von allen Parteien hat sich die FDP mit der Forderung nach 8000 zusätzlichen Lehrern das ehrgeizigste Ziel für bessere Schulen gesetzt. Um diese Bildungsinvestitionen solide finanzieren zu können, hat die FDP im Wahlkampf als einzige Partei mutig gefordert: Kinder fördern, statt Steinkohle.

Gehalten.

Es gibt heute mit etwa 100.000 vom Land geförderten Betreuungsplätzen mehr als achtmal so viele Angebote der frühkindlichen Bildung wie am Ende der rot-grünen Regierungszeit. Bis zum Jahr 2010/2011 werden wir zudem eine Platzgarantie für Kinder ab dem vollendeten zweiten Lebensjahr schaffen.

Wir haben verbindliche Sprachtests mit anschließender Sprachförderung für 4-Jährige eingeführt und damit erreicht, dass alle Kinder unabhängig von ihrer Herkunft faire Startchancen bekommen. Über 40.000 Kinder erhalten nach den Tests gezielte Sprachförderung.

Während Rot-Grtün 16.000 Lehrerstellen streichen wollte, haben wir mit 8.124 zusätzlichen Lehrern den Unterrichtsausfall bereits um zwei Millionen Stunden halbiert und die Klassen verkleinert. Wir haben außerdem 264.000 zusätzliche Ganztagsplätze eingerichtet.

Die Ausgaben für Bildung sind in den letzten fünf Jahren dreimal schneller gewachsen als der Gesamthaushalt. Mit einem Anteil von 40,5 Prozent am Gesamthaushalt ist NRW mittlerweile Spitzenreiter in Deutschland. Gleichzeitig hat die FDP den Jahrhundertausstieg aus der subventionierten Steinkohleförderung durchgesetzt.


Weitergedacht.

Damit Bildung Vorfahrt behält, setzt sich die FDP für die schrittweise Abschaffung der Elternbeiträge für die vorschulische Bildung ein.

Wir wollen die pädagogische, personelle und finanzielle Freiheit und damit die Qualität der Schulen durch ein „Schulfreiheitsgesetz“ erhöhen. Eine regionale Mittelschule soll neben dem Gymnasium passgenaue Schulstrukturen vor Ort ermöglichen und auch bei sinkenden Schülerzahlen differenzierte Bildungsgänge mit bester Lehrer- und modernster Unterrichtsausstattung ermöglichen, ohne erfolgreiche Schulen infrage zu stellen.

Wir wollen die Lehrerausbildung aufwerten und die Weiterbildung stärken. Spätestens alle 10 Jahre soll Lehrern ein Fortbildungssemester an unseren Universitäten ermöglicht werden.