Stamp: Unterstützung muss treffsicher bei Kindern ankommen
Hannelore Kraft kritisiert, dass von der Leyen bisher nicht geklärt habe, in welchem Volumen Kinder aus Hartz IV-Familien gefördert werden sollen. Wie man das Geld verteilt, findet Kraft bloß zweitrangig. Sie will, dass die Familienministerin erst einmal finanzielle Zugeständnisse macht. Prinzipiell fürchtet sie, dass den Kommunen mit der Anschaffung von Karten-Lesegeräten geschadet wird.
Zu Unrecht, findet FDP-Generalsekretär Joachim Stamp. Die Frage, wie die Familien an das Geld kommen, sei sehr wohl von entscheidender Bedeutung. „Entscheidend ist, dass die Förderung tatsächlich bei den Kindern ankommt“, so Stamp. Wenn Kraft meine, es gehe nur um die Höhe von Geldzuweisungen während die Art der Verteilung ’zweitrangig‘ sei, dann sei dies „ein fatales Sozialstaatsverständnis“.
Der Liberalen betont, dass es Aufgabe „eines klugen Sozialstaates“ sei, gezielt zu fördern. Falsch sei es, das Geld wahllos mit der Gießkanne zu verteilen. „Wenn wir uns unserem Ziel, jedes Kind individuell fördern zu können, so weit wie möglich nähern wollen, brauchen wir dafür jeden Cent und daher die effizientesten Instrumente“, so Stamp.
Termine
Landesfachausschuss Internationale Politik mit Joachim Stamp
Neujahrsabendessen der FDP Rösrath mit Christian Lindner MdB














