Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes legte die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal ein beachtliches Wachstumstempo vor. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg preis-, saison- und kalenderbereinigt um 2,2 Prozent im Vergleich zum vorhergegangenen Quartal. In der Folge wird der Staat mehr Steuern als bislang prognostiziert einnehmen. Zugleich dürften beispielsweise die Ausgaben für die Bundesagentur für Arbeit geringer ausfallen.
Fricke: Auch bei Mehreinnahmen immer noch Rekordverschuldung
Der haushaltspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Otto Fricke, erinnert daran, dass man trotz der besseren Konjunkturdaten immer noch auf eine Rekordnettokreditaufnahme des Bundes in diesem Jahr zulaufe. "Wir haben zwar mehr Einnahmen zu erwarten, sind aber deshalb noch lange nicht neuverschuldungs- geschweige denn schuldenfrei!", so Fricke. Er verweist darauf, dass der Entwurf der Bundesregierung zum Haushalt 2011 und zur mittelfristigen Finanzplanung die Vorgaben der Verfassung erfülle. Das von der Bundesregierung vorgelegte Sparpaket mit einem Gesamtvolumen von 82 Milliarden Euro bis 2014 ist jedoch trotz der sich besser als erwartet entwickelnden Konjunktur nach wie vor unverzichtbarer Bestandteil zur Einhaltung der Schuldenbremse und des Vertrages von Maastricht, so der liberale Haushälter.
"Wer einzelne Teile des Sparpaketes infrage stellt, ist aufgefordert, eine Einsparkompensation an anderer Stelle zu benennen, gute Politik ist stets offen für Verbesserungen", so Fricke weiter. Er unterstreicht, dass sich nur auf Basis einer sparsamen Haushaltspolitik die wirtschaftliche Entwicklung nachhaltig verstetigen kann. "Daher wird es bei dem Dreiklang Konsolidierung, Wachstum und Entlastung bleiben."
Guido Westerwelle, Außenminister, Vizekanzler und Vorsitzender der Liberalen, erklärte im Interview mit der ''Bild am Sonntag'', dass man grundsätzlich an dem Ziel festhalte, die Mittelschicht steuerlich zu entlasten. "Wo sich Spielräume dafür ergeben, müssen sie genutzt werden", so Westerwelle. Zunächst will die Regierung jedoch die Steuern vereinfachen. Steuererklärungen sollen künftig deutlich abgespeckt werden, so Westerwelle. "Künftig sollten die Finanzämter zum Teil bereits vorausgefüllte Formulare verschicken. Die Ämter verfügen ja über viele Daten. Das geht auf Knopfdruck."
Fricke: Auch bei Mehreinnahmen immer noch Rekordverschuldung
Der haushaltspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Otto Fricke, erinnert daran, dass man trotz der besseren Konjunkturdaten immer noch auf eine Rekordnettokreditaufnahme des Bundes in diesem Jahr zulaufe. "Wir haben zwar mehr Einnahmen zu erwarten, sind aber deshalb noch lange nicht neuverschuldungs- geschweige denn schuldenfrei!", so Fricke. Er verweist darauf, dass der Entwurf der Bundesregierung zum Haushalt 2011 und zur mittelfristigen Finanzplanung die Vorgaben der Verfassung erfülle. Das von der Bundesregierung vorgelegte Sparpaket mit einem Gesamtvolumen von 82 Milliarden Euro bis 2014 ist jedoch trotz der sich besser als erwartet entwickelnden Konjunktur nach wie vor unverzichtbarer Bestandteil zur Einhaltung der Schuldenbremse und des Vertrages von Maastricht, so der liberale Haushälter.
"Wer einzelne Teile des Sparpaketes infrage stellt, ist aufgefordert, eine Einsparkompensation an anderer Stelle zu benennen, gute Politik ist stets offen für Verbesserungen", so Fricke weiter. Er unterstreicht, dass sich nur auf Basis einer sparsamen Haushaltspolitik die wirtschaftliche Entwicklung nachhaltig verstetigen kann. "Daher wird es bei dem Dreiklang Konsolidierung, Wachstum und Entlastung bleiben."
Guido Westerwelle, Außenminister, Vizekanzler und Vorsitzender der Liberalen, erklärte im Interview mit der ''Bild am Sonntag'', dass man grundsätzlich an dem Ziel festhalte, die Mittelschicht steuerlich zu entlasten. "Wo sich Spielräume dafür ergeben, müssen sie genutzt werden", so Westerwelle. Zunächst will die Regierung jedoch die Steuern vereinfachen. Steuererklärungen sollen künftig deutlich abgespeckt werden, so Westerwelle. "Künftig sollten die Finanzämter zum Teil bereits vorausgefüllte Formulare verschicken. Die Ämter verfügen ja über viele Daten. Das geht auf Knopfdruck."
« zurück zur Übersicht
| Seite weiterempfehlen
| Facebook
| studiVZ / meinVZ / schülerVZ
| Twitter
|
Bookmark
Termine
04.02.12 | Leverkusen
07.02.12 | Düsseldorf
Landesfachausschuss Internationale Politik mit Joachim Stamp
10.02.12 | Rösrath
Neujahrsabendessen der FDP Rösrath mit Christian Lindner MdB














