Grüne Forderungen nach detailliertem Abzugsplan sind populistisch

Bijan Djir-Sarai Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin hat im Interview mit der Nachrichtenagentur "dpa" einen Abzugsplan für die Bundeswehr in Afghanistan gefordert. Eine populistische und realitätsferne Forderung, findet der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Afghanistan der FDP-Bundestagsfraktion, Bijan Djir-Sarai. Niemand könne aus der jetzigen Situation heraus einen konkreten Tag für den Abzug benennen.
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Aus Sicht von Djir-Sarai handele es sich bei Trittins Äußerungen um den billigen Versuch der Grünen, sich in Kürze der Verantwortung für das Afghanistan-Engagement zu entziehen. Er warnte davor, dass ein überzogener Abzugstermin den Terroristen in Afghanistan helfe.
Der Außenpolitiker erinnerte zudem daran, dass eine Abzugsperspektive bereits mit der neuen Afghanistan-Strategie formuliert wurde. Im Februar hatte der Bundestag bereits zugestimmt, dass ab 2011 der Rückzug der Soldaten beginnt. Die Afghanische Regierung soll nach internationalen Plänen möglichst 2014 die Verantwortung für die Sicherheit in ihrem Land übernehmen.
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