Die Lage am Ausbildungsmarkt sei überraschend erfreulich, erklärte Kamp. Auch der Präsident des Deutschen Industrie und Handelskammertages (DIHK), Hans Heinrich Driftmann, sprach gegenüber der "Passauer Neuen Presse" von einer robusten Verfassung des Ausbildungsmarktes. Besonders im Osten suchten viele Firmen wegen des drastischen Rückgangs der Schulabgängerzahlen nach qualifizierten Bewerbern.
„Gerade wegen der noch nicht komplett ausgestandenen Wirtschafts- und Finanzkrise geben die aktuellen Zahlen Anlass zur Zuversicht“, erklärte Kamp. Besonders positiv sei der Zuwachs an abgeschlossenen Ausbildungsverträgen im Handwerk zu bewerten, wonach sogar eine Steigerung um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verbuchen gewesen sei.
„Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels müssen wir uns nun noch stärker um die leistungsschwachen Jugendlichen kümmern, die Schwierigkeiten haben, einen Ausbildungsplatz zu bekommen“, schlug der Liberale vor. Die von der christlich-liberalen Koalition geförderten Bildungsketten seien dafür das richtige Mittel. „Wir führen bewährte Instrumente zusammen und tragen sie in die Breite, um jungen Menschen mit Förderbedarf individuell und ganzheitlich auf dem Weg in eine Ausbildung zu helfen“, führt Kamp aus.
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