FDP fordert Aufklärung der Loveparade-Tragödie

Horst Engel Der innenpolitische Sprecher der NRW- Landtagsfraktion, Horst Engel, hat für die erste Sitzung des Innenausschusses beantragt, die Loveparade-Tragödie vom 24.07.2010 in die Liste der Tages- ordnungspunkte mit aufzunehmen. "Die FDP möchte Klarheit darüber, wie es zu der Massenpanik kommen konnte und wer die Verantwortung dafür trägt", erklärte Engel. Zu diesem Zweck hat der Liberale einen ausführlichen Fragenkatalog an die Landesregierung erarbeitet.
Fragenkatalog der FDP-Landesfraktion
Mit 21 Toten und über 500 Verletzten bei der Loveparade in Duisburg ist eine entsetzliche Tragödie
zu beklagen. Auf acht Seiten stellt Engel all die Fragen, auf deren Beantwortung Hinterbliebene, Opfer wie Außenstehende bisher vergebens warten. Die Fragenkomplexe umfassen Themenbereiche von Planungsdetails und notwendigen Genehmigungen, über Einschätzungen zu den erwarteten Besucherzahlen, das Sicherheitskonzept, die Lage vor Ort bis hin zu der Klärung von Opferansprüchen.
„Die erste Unterrichtung der Fraktionen durch den Innenminister war nur ein Einstieg in die Aufklärung“, erklärte der Liberale. Im Innenausschuss erfolge nun die erste parlamentarische Beratung. "Sollte weiterhin von den Verantwortlichen so gemauert werden wie bisher, behalten wir uns auch die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses als letztes parlamentarisches Mittel vor", machte der Innenexperte deutlich.














