Die Ineffizienz der Internetsperren resultiere aus den Verbreitungskanälen für Webpornographie. Nur der kleinste Teil kinderpornografischen Materials werde über öffentliche Internetseiten vertrieben, 80 Prozent dagegen werden über sogenannte Filesharing-Netzwerke oder in geschlossenen Foren ausgetauscht.
Seitensperren helfen demnach wenig, binden personelle Kapazitäten und "schaden häufig sogar". "Sie nehmen den Druck aus der öffentlichen Debatte, in der es um die wirklich effizienten Methoden zur Missbrauchsbekämpfung gehen müsste", warnt Buschmann. Das Personal könne besser für die verdeckte Ermittlung in geschlossenen Foren eingesetzt werden, in denen sich die Intensivtäter verstecken.
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