Deutschland droht eine Krise durch Facharbeitermangel
Berlin, 21. Juli 2010

Johannes Vogel FDP-Generalsekretär Christian Lindner befürchtet, dass der drohende Fachkräftemangel zu einer Krise der deutschen Volkswirtschaft führt. "Wenn wir nicht handeln, droht immenser Schaden“, appellierte er an die Union, welche sich gegen eine Anpassung des Zuwanderungsgesetzes sperrt. Arbeitsmarktpolitiker Johannes Vogel (FDP) machte darauf aufmerksam, dass eine stärkere Öffnung des deutschen Arbeitsmarkts für Spezialisten im „ureigenen Interesse“ des Landes liege.
"Christian Lindner: Eine Frage der Werte" Interview mit Christian Lindner im Bonner "General Anzeiger" vom 21.07.2010
Dies belege auch der Zuspruch der Spitzenverbände der Wirtschaft und der Gewerkschaftsvertreter zur Forderung der FDP, die eine Reform des Zuwanderungsrechts hin zu einem Punktebewertungssystem nach angelsächsischem Vorbild anstrebt. „Wer glaubt, dass bessere Ausbildung hierzulande und mehr Zuwanderung von Fachkräften sowie aktives Werben um Hochqualifizierte Gegensätze sind, ist auf dem falschen Dampfer“, erklärte der arbeitsmarktpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Johannes Vogel im „Handelsblatt“.
Lindner: Wenn wir nicht handeln, droht immenser Schaden

Christian Lindner Im Interview mit dem Bonner „General Anzeiger'' appellierte Lindner an die Koalitionspartner CDU und CSU, ihre Positionen im Expertengespräch zu überdenken. Die Unionspolitiker hatten in den vergangenen Tagen Befürchtungen geäußert, dass durch eine Änderung der Einwanderungskriterien lediglich eine „Zuwanderung in die Sozialsysteme“ ermöglicht werde.
Der FDP-Generalsekretär kündigte an, dass die Liberalen die gesetzliche Neuregelung der Zuwanderung nach der Sommerpause in Zusammenarbeit mit den Koalitionspartnern vorantreiben werden. Klar ist: "Einen Gesetzentwurf gibt es nur gemeinsam".
Hierbei dürfe es allerdings zu keiner Verzögerung kommen. "Schon heute können zum Beispiel Ingenieurstellen nicht qualifiziert besetzt werden. Experten gehen davon aus, dass dadurch ein jährlicher Schaden von 25 Milliarden Euro entsteht, weil Aufträge nicht bearbeitet werden können", führte Lindner aus. Der Liberale ist überzeugt: „Wenn wir nicht handeln, droht immenser volkswirtschaftlicher Schaden“.
Lindner: Wenn wir nicht handeln, droht immenser Schaden

Christian Lindner Im Interview mit dem Bonner „General Anzeiger'' appellierte Lindner an die Koalitionspartner CDU und CSU, ihre Positionen im Expertengespräch zu überdenken. Die Unionspolitiker hatten in den vergangenen Tagen Befürchtungen geäußert, dass durch eine Änderung der Einwanderungskriterien lediglich eine „Zuwanderung in die Sozialsysteme“ ermöglicht werde.
Der FDP-Generalsekretär kündigte an, dass die Liberalen die gesetzliche Neuregelung der Zuwanderung nach der Sommerpause in Zusammenarbeit mit den Koalitionspartnern vorantreiben werden. Klar ist: "Einen Gesetzentwurf gibt es nur gemeinsam".
Hierbei dürfe es allerdings zu keiner Verzögerung kommen. "Schon heute können zum Beispiel Ingenieurstellen nicht qualifiziert besetzt werden. Experten gehen davon aus, dass dadurch ein jährlicher Schaden von 25 Milliarden Euro entsteht, weil Aufträge nicht bearbeitet werden können", führte Lindner aus. Der Liberale ist überzeugt: „Wenn wir nicht handeln, droht immenser volkswirtschaftlicher Schaden“.
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