Hamburger Volksentscheid vereitelt "grünen Anschlag" auf das Schulsystem
Lindner ist davon überzeugt, dass die von den Grünen angestrebte Nivellierung in der Bildungspolitik niemandem helfe. „Alle Studien haben belegt, dass bei einer verlängerten Grundschulzeit insbesondere die leistungsstarken Kinder ausgebremst werden“.
„Wie in Hamburg, so nehmen die Grünen auch in Nordrhein-Westfalen und anderswo für sich mit moralischer Überheblichkeit in Anspruch, Vertreter einer schweigenden Mehrheit in bildungspolitischen Fragen zu sein“. Der Generalsekretär sieht diese Behauptung durch das Votum von Hamburg widerlegt. Nicht nur eine einzelne Maßnahme der grünen Bildungssenatorin Christa Goetsch sei verworfen worden, sondern das gesamte Konzept einer Bildungspolitik, die auf Gleichheit statt auf Individualität gebaut war, betonte Lindner.
Nur die FDP habe sich von den etablierten Hamburger Parteien an die Seite der Initiatoren des Bürgerentscheids gestellt. „Es ist eine Frage der Ehre, nun persönliche Konsequenzen zu ziehen“, stimmte er der Forderung des FDP-Landesvorsitzenden der Hansestadt, Rolf Salo, zu. Dieser hatte sich bereits für Neuwahlen ausgesprochen.
„Für mehr Chancengerechtigkeit brauchen wir pragmatische Wege insbesondere im Bereich der frühkindlichen Bildung. Die FDP will eine Qualitätsdebatte im Bildungssystem führen, denn die Strukturdiskussionen gehen an den Bedürfnissen der Schüler und auch an den Erwartungen der Eltern vorbei“, unterstrich Lindner noch einmal.














