Stamp: Grüne lassen die Katze aus dem Sack

Nur mit der FDP wird
NRW aus der Mitte
regiert Die Grünen stiften derzeit Verwirrung. Erst hatte der Fraktionsvize der nordrhein-westfälischen Grünen, Reiner Priggen, eine Koalition mit der Linken ausgeschlossen, jetzt hat er das gemeinsam mit Landeschefin Daniela Schneckenburger revidiert. "Die Grünen lassen die Katze aus dem Sack und bekennen sich offen zu Rot-Grün-Rot", kommentiert FDP-Generalsekretär Joachim Stamp die Manöver.
Der Fraktionsvize der nordrhein-westfälischen Grünen, Reiner Priggen, hat seine Absage an eine rot-rot-grüne Koalition nach der Landtagswahl am 9. Mai revidiert. "Wir schließen eine Koalition mit der Linken nicht aus", erklärte Priggen gemeinsam mit Landeschefin Daniela Schneckenburger. "Die Frage bleibt aber, ob die Linke regierungsfähig und regierungswillig ist." Genau diese Frage hatte Priggen nur 40 Stunden zuvor eindeutig beantwortet: "Da kann man nicht mit regieren. Und die können es auch nicht."
Für den FDP-Generalsekretär Joachim Stamp ist klar: "Die Grünen sind unzweifelhaft Teil des Linksblocks." Mit dem Versuch, der Öffentlichkeit vorzugaukeln, dass die Grünen die sanfte Alternative der Mitte sind, sei Reiner Priggen gnadenlos gescheitert. "Nur mit der FDP wird Nordrhein-Westfalen weiterhin aus der Mitte regiert."
"Chaostage bei den Grünen", bezeichnete der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Gerhard Papke, die Situation. Die Parteiführung der Grünen "verpasst Priggen eine schallende Ohrfeige und blamiert ihn bis auf die Knochen." Zugleich sei klarer denn je, dass die Grünen eine Koalition mit SPD und Linksextremisten anstreben. "Der grüne Schleiertanz in Richtung CDU hat sich erledigt. Des Pudels Kern ist ein Linksbündnis."
Termine
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Marco Buschmann MdB beim Kreisparteitag der FDP-Gelsenkirchen














