Stamp: FDP – zum Wohle der Bürger in diesem Land

Joachim Stamp am Rednerpult Der Generalsekretär der FDP-NRW, Joachim Stamp, erklärte, am 9. Mai gehe es um nicht weniger als eine Richtungswahl. Es gehe darum, „ob dieses schöne Land aus der Mitte oder von einem Linksblock regiert wird". Daher müsse es auch nach dem 9.Mai zum Wohl der Bürger in diesem Land eine starke FDP geben. Er warnte insbesondere vor der Einführung einer Einheitsschule durch Rot-Rot-Grün. „Diesen Irrsinn werden wir in sieben Tagen verhindern“, so Stamp.
Rede von Joachim Stamp (mp3)
Stamp zeigte sich „aus verschiedenen Gründen sehr optimistisch“, dass man das Wahlziel erreiche. Die Gründe seien eine „exzellente Leistungsbilanz“, sowie die Substanz, welche die FDP in den vergangenen Jahren zugelegt hätte. „Wir haben nicht Gegenwind, wir haben Rückenwind. Aus der Basis. Dafür meinen ganz besonderen Dank.“ Nicht zuletzt habe die FDP in Andreas Pinkwart auch den besten Spitzenkandidaten aller Parteien, so Stamp.
Die letzten Jahre hätten gezeigt, wie wichtig eine liberale Partei in Regierungsverantwortung sei, so der Generalsekretär. Das gelte auch für das Motto „Privat vor Staat“ und man werde den „schwarzen Arbeiterführer“, Jürgen Rüttgers (CDU), „zurück auf den Pfad der Tugend führen.

Wir haben Rückenwind aus der Basis, so FDP-NRW-Generalsekretär Joachim Stamp „Wir sind klar in unserer Koalitionsaussage“, erklärte Stamp. Das heiße, „wer mit der Linken koalieren will, kommt für uns als Partner nicht in Frage“. Er kritisierte insbesondere die Grünen: „Wer mit CDU und Links koalieren kann, der ist nicht schick, der ist beliebig.“ Er warnte zusätzlich vor einer starken Grünen-Fraktion. Wenn diese die Wahl zwischen CDU und Linksblock habe, „dann ziehen sie Rüttgers bis auf die Unterhose aus, da bleibt nichts mehr von bürgerlicher Politik übrig".
Stamp verwies unter anderem auf das zentrale Wahlkampfthema: die Bildungspolitik. Die FDP verfolge dabei den Ansatz „Aufstieg durch Bildung und faire Chancen“. Unter Rot-Grün hätten die Bildungschancen wie nie zuvor vom Elternhaus abgehangen, erinnerte Stamp. Bildung sei jedoch die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben, so der Liberale. Die FDP habe daher 8.000 neue Lehrer eingestellt, während Rot-Grün 16.000 Lehrerstellen streichen wollte.
Er kritisierte die SPD-Spitzenkandidatin Hannelore Kraft, die in Wahlkampfrunden nun doch „die eine oder andere“ Hauptschulen leben lassen wolle. Dabei stehe die Einheitsschule in den Programmen von SPD, Grünen und Linken. Mit einem Linksblock werden „alle Schulen Einheitsschulen unter einem Dach“, warnte Stamp. „Diesen Irrsinn werden wir in sieben Tagen verhindern“.

Applaus für Stamps Rede Stamp erinnerte daran, dass kein Land so viel Geld für Bildung ausgebe. Daher stehe für die FDP auch der Ausstieg aus dem subventionierten Steinkohleabbau an erster Stelle. Kritik äußerte der Generalsekretär hingegen am Versprechen der SPD, die Studiengebühren in kürzester Zeit wieder abzuschaffen. Das gehe nur, wenn man zusätzliche Schulden mache. Kraft handele an dieser Stelle nach dem Motto: „Der Traum von einer schönen Welt, der träumt sich besser, mit fremdem Geld“, so Stamp.












